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Altes Schloss Schleißheim

Altes Schloss Schleißheim – Oberschleißheim

Das Alte Schloss ist die Urzelle der ausgreifenden Schleißheimer Schlossanlage. Herzog Wilhelm V. von Bayern (reg. 1579-1598) erwarb ab 1595 mehrere Schwaigen mit neun Klausen und Kapellen und erweiterte diese 1598 bis 1600 um ein bescheidenes Herrenhaus. Herzog Maximilian I. (reg. 1598-1651) ersetzte die Eremitage seines Vaters ab 1617 durch einen anspruchsvollen Neubau nach dem Vorbild moderner oberitalienischer Villenarchitektur der Spätrenaissance.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Alte Schloss mit seiner prunkvollen Innenausstattung tiefgreifend zerstört. 1971/72 wiederaufgebaut, beherbergt es heute als Zweigmuseen des Bayerischen Nationalmuseums zwei Sammlungen unter einem Dach:

 

Ökumenische Sammlung Gertrud Weinhold "Das Gottesjahr und seine Feste"

Das Museum beherbergt eine über 6000 Einzelobjekte umfassende Dauerausstellung zur religiösen Fest- und Alltagskultur der Völker. Präsentation und Sammlung sind das Werk der Berliner Mäzenin Prof. E.h. Gertrud Weinhold (1899-1992), das nach ihrem Tod als Vermächtnis an den Freistaat Bayern überging.

 

Sammlung "Es war ein Land …" zur Landeskunde Ost- und Westpreußens

Diese Sammlung will die Heimat der Vertriebenen aus Ost- und Westpreußen vorstellen und an Geschichte, Kultur und Schicksal dieses Landes erinnern. Schwerpunkte bilden die besonderen Merkmale von Landschaft und Menschen sowie die Bedeutung dieser Region für Deutschland und seine europäischen Nachbarn.

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